Friday, November 28, 2014

Hallooooo....

Ich sehe immer wieder dass noch immer sehr viele auf diesen Blog gehen. Leider hab ich bei momentan 13 Tieren und allerlei zu tun immer weniger Zeit hier posten.
Aber ihr koennt gerne auf meinem Cre8ive Chick blog vorbeischauen (allerdings in englisch) oder mich auf facebook besuchen.
Viele vorweihnachtliche Gruesse aus dem Herzen von Texas :)

Sunday, December 30, 2012

Laaaaange ueberfaellig!

Ja ja… ich schaue auf den Kalender und muss feststellen, dass es EWIG her ist seit ich mich an diesen Blog gesetzt habe. Der Alltag und die Bequemlichkeit von facebook haben mich etwas von hier ferngehalten, denn Blogpostings sind immer mit etwas mehr Arbeit verbunden als mal schnell ein Foto hochzuladen und ein paar Worte dazu zu schreiben. Zumindest meine Art und Weise (vor allem die, sich nie relativ kurz zu halten) vom Bloggen.

Aber ich werde mich bemuehen das Versaeumte aufzuholen, was sich jetzt zum Jahreswechsel ziemlich gut anbietet, denn so kann ich zumindest die Monate von 2012 als Rueckblick zusammenfassen und fuer 2013 den Vorsatz fassen mich wieder regelmaessig mit bloggen zu befassen.

Die ersten 3 Monate habe ich ja noch relativ gut in Wort und Bild festgehalten, das erste Quartal des Jahres drehte sich ja hauptsaechlich um unseren Neuzugang, unser Mini Pferd, und auch danach ging es rund mit der kleinen Hexe! Leider gab es dann auch einen Unfall aber alles wieder gut, wir hatten einen Feriengast, ein “neues/altes Business”, einen Abschluss, einen Auszug, ein “neues Zimmer”, viele Projekte wie immer und einige Gaeste zu Besuch, auch aus Deutschland. Aber eins nach dem andern…. Ich werde in den naechsten Tagen die einzelnen Monate posten so wie ich die Bilder zusammenkramen kann – also oefter mal reinschauen lohnt sich!

Bis dahin wuensche ich Euch allen einen guten Rutsch und die 3G’s fuer 2013 – Glueck, Geld und Gesundheit, eins ohne das andere bringt nicht viel aber alle 3 zusammen haut hin :)

Monday, March 26, 2012

Vorher-Nachher :)

Koennt Ihr Euch noch an dieses Fellbuendel erinnern? Das eher aussah wie ein dickes Palomino Pony?

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Und am Anfang so traurig und trostlos durch die Gegend schaute?

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Ich WUSSTE das sich darunter etwas ganz anderes verbirgt und da wir in den letzten Tagen fruehlingshafte (zumindest fuer den Fruehling in Texas normal) 28 Grad hatten und es auch nachts nicht mehr sehr viel abkuehlt, habe ich mich endlich an die stundenlange Arbeit gewagt und kam mir eher vor als ob ich ein Schaf scheren wuerde…

Und hier das Ergebnis:IMG_7473

Tja, wer haette gedacht, dass sich unter dieser dicken Fellmatte eine zierliche kleine Apfelschimmelstute verbirgt? ;)

(Ich, da ich weiss wie die Eltern aussahen Smile with tongue out)

Und hier die Fotos vom langwierigen Scherprozess…

halb/halb

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Ein Fell als kaeme sie aus Alaska

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Hier sieht man gut den Unterschied der Vorderbeine. Ihre “neuen” Beinchen sind so duenn und zierlich, nicht mehr als 2 Finger breit!

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Die Aepfel vom Apfelschimmel :)

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Ishani und “ihr” Pferd

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Nach dem Baden – die Decke ist die KLEINSTE die es gibt und passt Taz besser als ihr. Mal sehen ob sie da die naechsten beiden Jahre noch reinwaechst…

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Die Kleine geniesst die heissen Temperaturen mit ihrem neuen Sommerhaarschnitt.

Und jetzt ist es auch offiziell – denn ich wollte auch ganz sicher sein, dass es passt und unter der der ganzen Wolle wirklich etwas graues zum Vorschein kommt – denn es gibt hier in den USA nicht nur den “Red Velvet Cake” (Roter Samt Kuchen), sondern auch den “Blue Velvet Cake” also blauer Samt, und eine graue Fellfarbe wird bei Hunden und Katzen (wie bei Ishani) auch als “blue”, also blau bezeichnet.

Und jetzt habe ich Euch entgueltig verwirrt…

Also das hier waere…. die Frisur die irgendwie an was Essbares erinnert

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Und zwar das Icing auf den cupcakes – Blue velvet cupcakes. bluevelvet

Und somit haetten wir dann auch einen Namen, zum Einen den “registrierten” Namen:

Da wir ja jetzt wissen, dass was “graues” unter der Wolle war:

BLUE

weil wie allgemein bekannt, Pferde eine Samtschnute haben:

VELVET

und weil die Frisur stimmt und die “Suesse” sowieso:

CUPCAKE

Also haetten wir dann – “Blue velvet cupcake” Rufname: “Cupcake”

Obwohl wir eventuell noch einen “Mini” cupcake daraus machen, da die Groesse (oder nicht vorhandene) ja auch von Bedeutung ist. :)

Sunday, March 18, 2012

Alles Mist oder was?

Alsooo… zunaechst noch was ueber unser Zuhause hier in Texas, fuer die die’s noch nicht gesehen haben oder wissen. Unser Wohngebiet liegt ausserhalb der Stadtgrenze, d.h. wir wohnen sozusagen “auf dem Land”, jedoch nur 10 Minuten Fahrt von der naechsten Stadt mit Walmart und allen anderen Laeden entfernt. Wenn man ausserhalb der Stadtgrenze wohnt, heisst das auch dass man weniger Vorschriften und Regeln hat, dass manche Gesetze hier nicht gelten, d.h. man darf Dinge tun, die innerhalb der Stadtgrenze gesetzlich verboten waeren.

Jedoch und weil wir in einem Wohngebiet wohnen, gibt es ein “paar” Regeln. So z.B. duerfen wir keine Huehner halten, jedoch pro “Bauplatz” 2 Pferde. Wir haben 2 Bauplaetze, koennten also theoretisch 4 Pferde halten. Das Wohngebiet wurde 2004 erstellt und speziell als “Pferdefreundliches Wohngebiet” angepriesen. Es umfasst 100 Hektar Land, die Bauplaetze sind alle mindestens einen halben Hektar gross, jedoch haben viele Bewohner, wie auch wir, einen zweiten, manche sogar einen dritten gekauft und somit sind die Nachbarn generell ein gutes Stueckchen von einem entfernt.

Die Haeuser hier kosten ab $170.000 aufwaerts, wobei ich denke, die meisten liegen in den 200 tausendern. Fuer ein Haus “auf dem Land” ist das hier etwas teurer wenn man es mit denen ausserhalb unseres Wohngebiets vergleicht. Zentraltexas ist fuer seine geringen Lebenshaltungskosten und Hauspreise bekannt, z.B. legt man in Kalifornien fuer ein Haus was hier $250.000 kostet schon mal locker eine Million hin.

Was ich damit sagen will, ist das hier alle Haeuser schoen und neu (nicht aelter als 8 Jahre) sind, gepflegt, generell zumindest einen Rasen, der regelmaessig gemaeht wird, viele haben auch vor und hinter ihrem Haus schoen angelegt, manche haben swimming-pools. Es liegt kein Muell auf der Strasse rum, keiner stoert den andern mit lauter Musik, im Allgemeinen sind hier im Wohngebiet alle ziemlich friedlich, ordentlich und entweder in unserem Alter oder im Rentenalter. Man muss abends keine Angst haben vor die Tuer zu gehen (ausser wegen Schlangen und Krabbeltieren) und jeder ist freundlich wenn man vorbeilaeuft, reitet oder faehrt. wenn man ueberhaupt jemanden sieht, denn oft kommt es einem ziemlich “leer” vor. Meist hoert man nur die Voegel und ansonsten – ein wunderbares NICHTS.

Naja, nicht “jeder” ist freundlich, aber im Allgemeinen – zu den Anderen komme ich gleich. Punkt ist, schoene Gegend, tolle Haeuser, freundliche Nachbarn, keine Kriminalitaet und schoen ruhig. Das ist so das Bild wie Ihr Euch das vorstellen koennt.

Bevor ich Euch ueber die wunderbare Begegnung die ich am vergangenen Freitag am Koppelzaun hatte erzaehle, lest bitte nochmal die nachfolgenden Eintraege vom Juni letzten Jahres nach. Damals hatten wir gerade angefangen unseren laaaangen Zaun an einer Seite der Koppel zu bauen.

http://lifeintexas4.blogspot.com/2011/06/maschendrahtzaun.html

Und hier die dazugehoerige Geschichte als ich schon damals eine “Begegnung” an der Grundstuecksgrenze hatte:

http://lifeintexas4.blogspot.com/2011/06/neues-vom-gartenzaundie-zweite.html

So, und nun noch ein paar Fotos wie das Ganze heute aussieht:

Links und rechts vom Stall seht ihr den im Juni 2011 gebauten 100 Meter langen und 1.80 Meter hohen Zaun. Rechts im Bild, den gerade letzte Woche geebnete Reitplatz.

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Nochmal der Reitplatz (die weisse Umrandung hinten im Bild zeigt wie abfaellig dieser vorher war)

Rechts vom Reitplatz der Bereich wo wir seit Monaten den Pferdemist nach dem Ausmisten verteilen. Dieser Bereich ist ca. 100 Meter vom Haus der Nachbarn hinter dem Zaun (hinter dem Stall) entfernt. Von uns wird diese Ecke ebenfalls nicht genutzt, da sie sich rechts neben dem Haus befindet.

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So sieht die Koppel heute aus (rechts hinter dem Zaun das Haus der Nachbarn). Ich sehe auf dieser Koppel einen Haufen – NICHTS. Erde, Unkraut und ein, oder zwei Grashalme dazwischen. Moment – da sind 2, ja 2 Misthaufen genau in der Mitte vom Bild. Immer noch gute 50 Meter vom Zaun entfernt.

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Ein Haufen nichts….

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So sieht’s vorm Stall und im Stall aus…

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Hier die beiden blauen Eimer, mit denen wir 2x pro Tag im Stall und um den Stall auf der Koppel alles einsammeln was uns die Pferde hinterlassen

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Die Haufen von dieser Kleinen sind fast nicht erwaehnenswert.

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Hier noch ein Haufen links am Zaun, auch wieder WEIT von den Nachbarn weg. (und wird beim naechsten Aufsammeln aufgesammelt)

Links im Foto – hinterm Zaun, auf dem Reitplatz – steht eine Falle fuer Stallfliegen, rechts im Stall seht ihr einen Fliegenfaenger, zusaetzlich habe ich noch spezielle Tuetenfallen weiter weg haengen, die die restlichen Fliegen einfangen sollen. Ausserdem habe ich 5000 Viecher bestellt, sogenannte “fly predators”, diese sind so klein wie Ameisen, und leben nur dafuer Fliegenlarven zu fressen. D.h. die stoeren weder Mensch noch Tier, aber tun fleissig ihre Arbeit und eliminieren die Fliegen bevor es ueberhaupt Fliegen sind. Natuerlich, praktisch, gut.

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So, und jetzt kommen wir zur eigentlichen Geschichte…

Am Freitag hatte ich unser Mini Pferd, wie jeden Tag, hinten im Garten zum grasen und rumtoben. Der Grosse, der sie sonst nie aus den Augen laesst und sich auch nie weit entfernt, spazierte runter in die Koppelecke, von wo er die Nachbarpferde gut sehen kann. Die Kleine war Wiehern und rumrennen, weil er sie alleine gelassen hat. Aber bei den Nachbarn waren gerade der Tierarzt und der Chiropraktiker mit den Pferden auf der Strasse, also war das ja viieeel interessanter als der Kleinen beizustehen. Nach ‘ner halben Stunde nahm ich die Kleine und lief runter in diese besagte Ecke, sagte kurz Hallo zu Tierarzt und Chiro, die ich kenne und kaum drehte ich mich um, stand auch schon der Nachbar (Ehemann des beruehmten Zederbaumstrauchstreits) vor mir und meinte er muesse mit mir reden. Ich hatte diesen (oder auch seine Angetraute) seit besagtem Streit nicht mehr als aus weiter Entfernung gesehen, auch gruessten die beiden uns seither beim Vorbeifahren nicht mehr. Er war sofort aufgebracht, als ob er schon Monate auf die Gelegenheit gewartet haette mich aus der Naehe zu erwischen (wir haben auch eine Haustuer mit Klingel, die man jederzeit benutzen koennte). Er meinte sofort ob ich was unternehmen wuerde gegen den Pferdemist, der IHM auf SEIN Land laufen wuerde. Weil wenn ich das nicht taete (und jetzt mit drohender Stimme), dann wuerde ER was tun.

Drehte sich um und wollte gehen, aber so leicht lass ich niemanden davon kommen der mir mit irgendwelchen aus der Luft gegriffenen Drohungen kommt.

Also fragte ich ihn was er damit meine. Er wiederholte sich, wieder im drohenden Tonfall. Ich sagte ihm dass wir seit laengerem einen Komposter in der Planung haben um die Menge zu reduzieren. Fragt mich mal warum ich das ueberhaupt sagte, denn erstens geht es ihn nix an und zweitens liegt mein Mist ja – wie oben zu sehen – weit entfernt von ihm auf meinem Land. Das einzige was der abkriegen KANN, wenn ueberhaupt, ist vielleicht mal ein Misthaufen, den mein Pferd ausgerechnet hinter den Zaun setzt bevor wir wieder mal ‘ne gute Sturmflut kriegen. Er meinte dann ob das sein Problem loesen wuerde denn falls nicht dann wuerde ER etwas unternehmen.

Ich sagte ihm dass ich die NATUR nicht beeinflussen kann. Ich wohne naturgegeben OBEN auf dem Berg, ER wohnt UNTEN, wenn es regnet (und wenn es hier regnet, dann RICHTIG) dann fliesst das Wasser NATURGEMAESS von OBEN nach UNTEN. (Und ein Pferd scheisst nun mal. – hab ich nicht gesagt aber is halt so.)

Und als er sich das Haus unterhalb von uns letztes Jahr gekauft hat wusste er ja dass er zwischen zwei Pferdebesitzern wohnen wuerde.

Seine bloeden Drohungen gingen mir mittlerweile auf den Zeiger, also meinte ich was er denn ueberhaupt fuer ein Problem mit uns haette, denn das ging ja schon los als der Zedernbaumast auf meinem Land hing (kleine Anmerkung: Gesetz auf meiner Seite).

Und dass ich mich ja schliesslich auch nicht beschwert habe---

--dass der Muell von seiner Seite grundsaetzlich auf meiner Koppel landet, was potentiell gefaehrlich fuer die Pferde sein kann. Woher ich wuesste dass das sein Muell sei… naja, wenn die Weihnachtsdeko die zum Teil vor seinem Haus dekoriert ist zum anderen Teil auf meiner Koppel liegt, wenn frische leere Chips und Bonbon Tueten direkt hinterm Zaun liegen, die meine Kinder NICHT gegessen haben und weit und breit kein Nachbar ist als er und seine Grossfamilie?

--Oder als seine Kinder auf meinen Holzzaun geklettert sind und dranhingen um drueber zu schauen? (ist ja alles GAR nicht wahr, machen seine Kinder nicht, zaehlt auch nicht dass ich hier oben stand und es mit eigenen Augen gesehen hab)

--Oder als in den letzten 3-4 Wochen waehrend Bauarbeiten im Garten schaetzungsweise 40 Autos und LKWs vor unserem Zaungatter parkten aber er direkt rumschrieh als die Vorbesitzerin mein Pferd ablieferte letzten Sommer und ein Stueckchen vor seiner Einfahrt parkte?

Im Klartext, ich habe mich komplett ruhig gehalten, habe von Anfang an den Streit nicht begonnen und auch nicht weitergefuehrt. Klar hab ich mich geaergert, als ich regelmaessig Muell aufsammeln durfte und darf. Oder dass die sich etwas rausnehmen (parken), vor allem in DEM Ausmass, was wir nicht mal mit EINEM Auto duerfen. Ich haette mal gerne sein Gesicht gesehen, wenn ich mich ueber seinen Zaun haengen wuerde.

Also… dann kam noch dass er komplett abstritt den “Zederbaum Satz” zu meinem Mann gesagt zu haben. Sei nicht wahr, er haette zu ihm gesagt wenn er welche abschneiden muesse, dann soll er ihn holen.

Also, Luegner sind wir auch noch…

Er schaute dann auf ein paar alte abgeschnittene Aeste (ja, Zedern – aber meine :) und meinte ob er die fuer mich “loswerden” soll. Darauf ich: Die gehen dich ueberhaupt nichts an, die sind auf meinem Land und meine Sache. Dann meinte er, also koenne er ja auf SEINEM Land machen was ER wollte. (steht jedem frei)

Er wiederholte sich wieder (macht er anscheinend gerne) und irgendwie schoss mir der Gedanke in den Kopf er haette eventuell ein Feuerzeug in der Hosentasche…

Aber es wurde noch interessanter. Er meinte zu seiner Tochter, die die ganze Zeit neben ihm stand und das “Gespraech” mitverfolgte, (und das in einem sehr provozierenden Ton) “Geh rein und iss Bonbons!” (Anspielung auf den Muell…- geht’s noch primitiver?)

Dann meinte er zum wiederholt wiederholten Male dass wenn ich mich nicht um den Pferdemist kuemmern wuerde dann wuerde ER das tun. Und dass es in Zukunft VIEL lauter werden wuerde. Ich meinte dass es sowieso schon lauter ist seit er hier wohnt, also egal.

Dann stapfte er davon und ich ging mit den Pferden zurueck an den Stall. In dem Moment als ich am Stall (etwa 10 Meter vom Zaun) stand, gab es einen Schuss. Direkt hinter dem Zaun, auf “seinem” Land. Damit wollte er wohl seine Drohungen betonen.

Ich ging zurueck zum Haus und hatte den Sheriff am Telefon bevor ich ueberhaupt an der Tuer war. Punkt ist, da wir ausserhalb der Stadtgrenze wohnen, ist es legal mit Schusswaffen auf dem eigenen Land zu schiessen. Solange keine Waffe auf das Land eines Anderen gerichtet wird, bzw. keine Huelsen etc. auf dem Land von Nachbarn landen.

Das ist Texas meine Lieben.

Ich habe darum gebeten dass die Sache dokumentiert wird, d.h. dass er geschossen hat NACHDEM er mir verbal gedroht hat aber dass niemand rauskommen muesste (wurde mir angeboten).

Zwei Stunden spaeter stand der Sheriff vor der Tuer des besagten Nachbarn, wohl weil er sich diesen herbei gerufen hat, nicht aufgrund meines Anrufs. Bei uns kam niemand vorbei. Ich denke es war etwas zu laecherlich, dass er den Sheriff rief um ihm wahrscheinlich irgendwelchen nicht vorhandenen Pferdemist zu zeigen, nachdem der Sheriff bereits wusste dass er mich bedroht und geschossen hatte.

Ziehen wir mal den Vergleich:

Wir haben zum Einen verantwortliche Pferdebesitzer (wir), die nicht nur die Koppel absammeln und Stall misten, nein, auch noch mehrere “Waffen” gegen Fliegen in Aktion haben, um diese unter Kontrolle zu halten, einen Komposter in Planung, um die Menge und Geruch zu reduzieren, achja, ich benutze zusaetzlich noch ein natuerliches Anti-Geruchsspray fuer den Stall. Der Mist ist da auf UNSEREM Land verteilt wo er nicht irgendwo “ablaufen” oder irgendwelche Nachbarn mit dem Geruch stoeren koennte.

Ausserdem sind die Pferde regelmaessig entwurmt, d.h. der Mist ist nicht infiziert mit irgendwelchen Wuermern und die Pferde haben auch keinen Durchfall (ich kenne da eine Koppel wo die Pferde praktisch in ihrem eigenen Mist stehen, riesige Wuermer drin leben und die Pferde mit Durchfall geplagt sind… wenn das den Berg runterlaufen wuerde, na Gute Nacht).

Wir werden angepflaumt, es wird gedroht und geschossen und ich lass es lediglich beim Sheriff “dokumentieren”.

Dann haetten wir den Nachbarn, der droht, schiesst, wegen jedem Pipifax (oder Ast) in die Luft geht und dann den Sheriff zu sich ruft um ihm nicht existierenden Pferdemist zu zeigen.

Diesen Vergleich duerft ihr gerne kommentieren.

Ich frage mich nur, wie ein Mann, der das Militaer als Karriere gewaehlt hat, einen guten Rang erreicht und bestimmt genug “Berufserfahrung” hat sich so verhalten kann. Normalerweise wissen Soldaten in dieser Position und in diesem Punkt in ihrer Karriere besser mit Menschen umzugehen, zeigen mehr Respekt, Toleranz und weniger Feigheit und Ignoranz.

Ich warte darauf dass meine strategisch gepflanzten Baeume in meiner Koppel gaaaanz schnell gaaaanz gross werden :)

Zum Abschluss sag ich nur:

 Das Leben ist schoen – auf DIESER Seite vom Zaun!

Tuesday, March 6, 2012

Zoooom… !

Unserem kleinen Neuzugang geht es mittlerweile RICHTIG gut – nach einem Bad, Wurmkur, gutem Futter, viel Aufmerksamkeit und taeglichem Ausflug in den Garten geht mit ihr ab und zu “der Gaul durch”, wie ihr hier selbst sehen koennt:

Klein aber oho :)

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Waehrend die Kleine im Garten mampft, darf der Grosse seine paar Quadratmeter fressen, die ich ihm extra eingesaeht habe… da leider im Rest der Koppel das Gras nur spaerlich waechst, nach der grossen Hitze und noch groesseren Duerre des letzten Jahres sieht noch immer es extrem kahl aus.

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Hershey hat nun endlich seine Berufung gefunden. Statt mit den Katzen zu spielen und vor Allem Albert mit seinem “Herdentrieb” zu nerven, kuemmert er sich ruehrend um dieses kleine Fellknaeuel ohne seine normalerweise typisch aufdringliche Art. Er behandelt sie wie ein rohes Ei und sogar mit dem Respekt den er hier fuer eigentlich niemanden sonst hat.

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Immer in der Naehe, damit ihr ja nichts zustoesst….

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Kurzausflug auf die andere Seite des Gartens…

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Nach dem Baden…

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Fuer jemanden die vor 10 Tagen noch nicht wusste wie man was anderes als Gras oder Heu kaut, ist die Kleine mittlerweile ganz schoen verfressen, am liebsten ihr Futter oder kleine Apfel- oder Karottenstueckchen.

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Und schon wieder mit ihrem Sidekick Hershey unterwegs…

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Sunday, March 4, 2012

Reimanns groesster Fan

Es gibt ja viele Fans die das Auswandererleben der Reimanns hier in Texas verfolgen, aber es gibt einen bestimmten Fan, der nicht Manu oder Konny als Favorit hat, sondern in die kleine grosse Prinzessin Phoebie verliebt ist seit er sie als Hundebaby zum ersten Mal gesehen hat!

Und wie man sieht auch am TV verfolgt, nicht nur live:

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